Optimierung Schneckentrieb

 

Das bescheuerte Fett muß raus. Beherzt greifen wir in die Werkzeugkiste u. holen zuerst die Inbusschlüssel heraus. Ohne weitere Erklärung schrauben wir die Getriebegehäuse ab. Nach Lösen der Kontermutter kann die Gewindebuchse von Hand herausgeschraubt werden (zur Not mit einer Zange, wobei selbstredend ein Lappen als Unterlage zum Schutz des Gewindes Verwendung findet). Das Foto unten zeigt den komplett zerlegten Schneckentrieb:

 

Zerlegter Schneckentrieb

 

Oben das Gehäuse - die untere Reihe zeigt die Innereien: Messingschnecke u. Messinggleitlager, Kunststoffgleitscheiben u. O-Ringe zur Spielverringerung. Rechts ist die Gewindebuchse nebst Kontermutter zu sehen.

Mit einen Reinigungsmittel (z.B. Waschbenzin) wird das durchsichtige klebrige Fett entfernt. Ein brauchbares Kugellagerfett sollte reichlich satt aufgetragen werden. Nach dem Zusammenbau und Einstellen des Schneckenspiels stellt man fest, daß ein butterweiches Verstellen möglich ist. Einziger Nachteil, den ich beobachtet habe, ist die Tatsache, daß das Originalfett stark dämpfende Eigenschaften hat, d.h. daß jetzt während des Verstellens minimales 'Zittern' entstehen kann.

 

zurück